Teamsupervision kurz erklärt, um langfristig von ihr zu profitieren

Zur Teamsupervision kommen mehrere Teammitglieder aus Organisationen und Unternehmen zur Reflexion über ihre Arbeit zusammen. Die Supervisionsteilnehmer arbeiten für ähnliche oder identische Kunden und Themen innerhalb eines Systems. Auftraggeber und Teilnehmer profitieren von regelmäßiger Teamsupervision zur Arbeitsverbesserung und Teambildung.

Allgemeine Definition der Supervision:

Supervision ist ein berufsbegleitender Reflexionsprozess. Der moderierte Austausch mit den verschiedensten Methoden ermöglicht einen Perspektivenwechsel.

Teamsupervision Definition:

In der Teamsupervision reflektieren die Teammitglieder gemeinsam mit einem Supervisor die Aufgaben, die Interaktionen und die Entwicklung ihrer Arbeitsgruppe. Diese Form der Supervision bezieht im Unterschied zur Einzelsupervision live die Rückmeldungen der Teammitglieder ein.

  • Teamsupervision ist sehr effizient und wirkt lösungsorientiert
  • Sie hilft bei der Lösung aktueller Probleme im Arbeitsalltag
  • Sie dient der Teambildung
  • Sie wurde ursprünglich überwiegend für Teams sozialer Einrichtungen eingesetzt
  • Teamsupervision ist heute auch hilfreich für Vertriebsteams und Marketingabteilungen
  • Sie kann einmalig zur Konfliktklärung, sporadisch (anlassbezogen) und regelmäßig stattfinden

 

Zentrale Fragen der Supervisionsteilnehmer

Haben Sie alle ein gemeinsames Bild von einer Lösung?

Gibt es Einigkeit hinsichtlich eines Problems?

Wie steht es bei uns um Teambegriff und Teamarbeit?

Welche Stärken zeichnen uns aus?

Was können wir im Team für unsere tägliche Arbeit nutzen?

Wie verbessern wir unsere Zusammenarbeit?

 

Teamsupervision – mein Angebot:

  • Supervision für Teams im Setting ohne Anwesenheit der Teamleitung
  • Supervision für Teams im Setting mit Anwesenheit der Teamleitung
  • Teamsupervision im psychosozialen Kontext
  • Teamsupervision in Kliniken und Gesundheitsbereichen
  • Teamsupervision in der freien Wirtschaft
  • Teamsupervisionen im pädagogischen Kontext
  • Teamsupervision im Veränderungsprozess
  • Teamsupervisionen zur Prozessoptimierung
  • Teamcoaching als anlassbezogene Ad-hoc-Maßnahme
  • …etc.

 

Beratungsanlässe – wann ist Teamsupervision sinnvoll?

Zu den typischen Anlässen für Supervision mit dem Team zählen häufig Konfliktthemen. Aber auch Organisationsentwicklung, Zusammenarbeit, Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und Teambuilding sind oft gefragte Themen:

  • Interaktionsprobleme belasten die Arbeitszufriedenheit
  • Fehlerhäufigkeit nimmt zu
  • Krankenstand ist hoch
  • Mitarbeiterfluktuation ist hoch
  • Kunden sind unzufrieden
  • Es bilden sich Untergruppen, Fraktionen, die gegeneinander arbeiten
  • Die Mitarbeiterzufriedenheit soll gesteigert werden
  • Unternehmensziele und Organisationsentwicklung stehen auf der Agenda

Ziele von Teamsupervision

  • Wo funktioniert die Zusammenarbeit bereits gut?
  • Teamwork verbessern: Wo sehen wir Optimierungsmöglichkeiten?
  • Auftragsklärung: Was sind die verschiedenen Arbeitsaufträge eines Teams?
  • Welche ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen gibt es?
  • Teamsupervision bietet viele Möglichkeiten für die interne und externe Auftragsklärung in Unternehmen und Organisationen.
  • Klarheit, Struktur und Motivation

Das Hauptziel: Verbesserung der Zusammenarbeit im Team und nach außen mit Geschäftsführung, Kunden, Partnern.

Supervision für Teams mit dem Ziel der Organisationsentwicklung

Für die Organisationsentwicklung (Change-Prozesse) ist Teamsupervision ein hervorragendes Werkzeug. Speziell wenn vom Team „agiles Arbeiten“ gefordert wird, sind kurzfristige Reflexionen nützlich.

Change-Management kann so zur Veränderung von Denkweisen und Haltungen führen. Die regelmäßige Besprechung im Team ist ein guter Beitrag zur Entwicklung von Unternehmen und Organisationen. Wir liefern die Begleitung durch den Supervisor dazu.

Folgende Fragen lassen sich im Kontext der Organisationsentwicklung und Change stellen und beantworten:

  • Ist das Change-Management auf dem richtigen Weg?
  • Sind wir im Zeitplan – oder sollten Ziele und Termine angepasst werden?
  • Wurden die Dringlichkeit der Veränderung und die Unternehmenswerte verständlich kommuniziert?
  • Haben das alle Beteiligten – Stakeholder und Belegschaft – mitbekommen?

Teambegriff – Stärkung von Teamarbeit und Zusammenhalt

Der Teambegriff ist ein zentraler Punkt in der Dynamik der modernen Arbeitswelt. Klassische Teamarbeit wird seltener. Teams arbeiten heute teilweise auch durch Remote-Arbeitsplätze häufig über große Distanzen hinweg, nicht erst seit der Epidemie.

Das analoge Teamverständnis mit Präsenzarbeit ist nicht mehr selbstverständlich. Teamarbeit ist um einen Begriff erweitert: die Überwindung von räumlichen Distanzen.

So lässt sich der Teambegriff in Form von Teamsupervision auch anhand einer Konferenzschaltung / Videokonferenz erörtern.

Supervisanden stellen im Zusammenhang mit dem Teamverständnis häufig folgende Fragen. Oder sie werden den Supervisanden vom Supervisor gestellt:

  • Wie geht es uns bei unserer Arbeit mit unseren Auftraggebern?
  • Welche Beziehungsdynamik gibt es innerhalb der Abteilung bzw. im Team
  • Wie reden und kooperieren wir? Wie lässt sich die Kommunikation vereinfachen?
  • Wie steht es um unsere Kundenorientierung?
  • Wissen wir wirklich, was unsere Kunden / Klienten wollen? (Befragungen sind hier durchaus hilfreich)

Supervision zur Konfliktregulation

Arbeiten ohne Konflikte ist eine Illusion. Konfliktregulation ist daher für Teams ein wichtiges Thema. Im Rahmen der Teamsupervision stellen die Supervisanden bei konfliktbehafteten Themen Fragen. Das heißt beispielsweise:

  • Was wird von wem im Team als Konflikt erlebt?
  • Was hilft bei der Problemidentifikation?
  • Wie können wir eine konfliktbehaftete Situation neu beschreiben?
  • Wie integrieren wir konfliktreiche Themen besser?

Zusammenfassung der Ziele

Teamsupervision hat zwei Hauptziele:

  1. die Arbeit effizienter zu gestalten und
  2. im Zusammenleben am Arbeitsplatz die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Ein Team, das gerne zusammenarbeitet, findet von außen, von der Kundenseite her Zuspruch.
Teamarbeit für das Team ist somit auch wie Werbung für das Team, für das Unternehmen bzw. die Einrichtung.

Worauf achten ich bei der Teamsupervision?

Ich komme nicht als Experte. Manche Supervisoren treten als Experten für das auf, was das Team aus ihrer Sicht „braucht.“ „Ich an eurer Stelle würde dieses- und jenes tun“, ist aus meiner Sicht der falsche Zugang, denn ich bin nicht an eurer Stelle, in eurer Situation mit euren Teammitgliedern.

Solange jemand in der Expertenrolle auftritt, ist er nicht offen für die Belange und Anliegen des Teams. In der Expertenrolle kann es einem schnell passieren, dass man auch noch als Lösungsdenker aktiv wird.

Also: keine Expertenrolle, kein Lösungsdenker.

Statt einer Expertenrolle ich die Rolle des Nichtwissenden ein, des Fragenden und Hörenden.

Mit dieser Haltung erfahren ich in der Teamsupervision etwas über das Team. Vom Team. Ich erfrage die Anliegen. Ich eruiere erreichbare Ziele des Teams. Gemeinsam entwickele ich mit den Supervisanden Strategien und Pläne für die nächste Zeit: für Wochen, Tage und Stunden.

Wenn erwünscht kann ich auch Inputs setzen und eine „Beratende Rolle“ einnehmen.

Ich freue mich ihr Team mit Supervisionen zu unterstützen!

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